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❄️ Wir warten auf Sonne – und draußen liegt immer noch Schnee❄️


Es ist Februar in Mittelfranken. Die Landschaft wirkt still. Weiß. Gedämpft.

Und viele von uns denken:


„Ich kann den Winter nicht mehr sehen. Ich brauche Sonne.“


Doch was passiert eigentlich innerlich, wenn wir auf etwas warten, das noch nicht da ist?


Winter im Außen – Unruhe im Innen

Wenn der Schnee bleibt und die Sonne sich rar macht, reagieren nicht nur unsere Augen, sondern auch unser Nervensystem.


Weniger Licht bedeutet:

  • weniger Serotonin

  • geringere Aktivierung

  • mehr Müdigkeit

  • mehr Grübeln

  • mehr Sehnsucht nach „endlich anders“


Viele Menschen spüren in dieser Phase:

  • innere Unzufriedenheit

  • Antriebsschwankungen

  • erhöhte Reizbarkeit

  • das Gefühl von Stillstand


Und genau hier beginnt etwas Spannendes.


Was, wenn der Winter kein Fehler ist?

Wir leben in einer Gesellschaft, die auf Dauer-Sommer programmiert ist:

Leistung. Energie. Motivation. Wachstum.

Doch die Natur macht es anders.


Der Winter ist kein Stillstand. Er ist Integration.

Unter dem Schnee geschieht bereits Entwicklung. Wurzeln stabilisieren sich. Samen sammeln Kraft. Und vielleicht gilt das auch für dich.


Die Psychologie des Wartens

Warten fühlt sich oft wie Kontrollverlust an. Doch neurologisch betrachtet passiert etwas anderes:

Wenn wir akzeptieren, dass eine Phase gerade nicht beschleunigt werden kann ,wechselt unser System vom Kampfmodus in Regulation.

Das ist kein Aufgeben. Das ist Reifung.


Die Frage ist nicht: „Wann kommt endlich die Sonne?“

Sondern: „Was darf in mir gerade still wachsen?“


Drei Impulse für deinen inneren Winter


1. Licht von innen aktivieren

Auch ohne Sonne kannst du dein System regulieren:

  • morgens bewusst ans Fenster treten

  • 4-2-6-Atmung

  • 10 Minuten Bewegung an der frischen Luft


2. Erwartungen überprüfen

Musst du gerade wirklich „funktionieren“? Oder darf diese Phase ruhiger sein?


3. Schneelandschaft neu sehen

Schnee dämpft Geräusche. Schnee verlangsamt. Schnee schafft Klarheit in Konturen. Vielleicht ist diese Zeit eine Einladung zur inneren Sortierung.


Vielleicht warten wir nicht auf Sonne.

Vielleicht bereiten wir uns auf sie vor. Die Sonne kommt. Ganz sicher.

Aber bis dahin darf dein Nervensystem lernen, auch im Grau stabil zu bleiben.

Und genau das ist echte Resilienz.


Für mehr innere Balance, unabhängig vom Wetter.


Katrin Bench, Mittelfranken entspannt

 
 
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